Freiberufliche Notärzte | Standorte
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Standorte

Notarztstandorte

Die Notarztstandorte im Demminer Land sind über das Teritorrium verteilt, so dass jedem notfallmedizinisch Erkrankten optimal geholfen werden kann.
Mit den folgenden Web-Seiten möchten wir Sie in die regionale Struktur einführen. Insbesondere legen wir Wert auf eine klare Darstellung der medizinischen Gegebenheiten, damit Sie in Ihren Entscheidungen zielgerichtet unterstützt werden.

Rettungsdienstliches

Der Rettungsdienst ist im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte dem Ordnungsamt angegliedert.
Die Leistungserbringung der Rettungsassistenten und -Sanitäter liegt in einer Hand. Durchführer ist der DRK Kreisverband Demmin e.V..

Regionale Leitstelle Neubrandenburg

Tel 0395 57087 8000 | 0395 582 22 22
Fax 0395 57087 68009

Ärztlicher Leiter Rettungsdienst Bereich Demmin
stellv. Ärztlicher Leiter Rettungsadienst
Landkreis Mecklenburgische Seenplatte
Leitender Notarzt
Herr Thomas Hanff
Facharzt für Kinderchirurgie / Notfallmedizin
Facharzt für Allgemeinmedizin

Tel 03994 281212
Fax 03994 281230

Rettungsdienstleiter des Leistungserbringers
Herr Ralf Stoeck

Tel 03998 2826360
Fax 03998 271716

Kreis-Ordnungsamtsleiter
Herr Peter Handsche

Tel 0395 57087 2566
Fax 0395 5708765932

Am Klosterberg 1
17089 Altentreptow

Tel 0395 7753880

Zum Rettungsdienstbereich gehörende Rettungswachen

RW Stavenhagen

RW Tützpatz

RW Loitz

RW Jarmen

RW Malchin

24-h-Besetzung

Mo–Fr: 8–16 Uhr

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

ca. Entfernung aus Altentreptow

26 km

9,4 km

48 km

31 km

36 km

ca. Fahrtzeit aus Altentreptow

29 min

12 min

47 min

23 min

40 min

Treptow an der Tollense wurde die vorpommersche Stadt noch im ausgehenden 19. Jahrhundert genannt. Die heutige Bezeichnung Altentreptow geht auf die mittelalterliche Benennung antiquum Tribetowe zurück. In dieser Zeit, wohl noch in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, erhielten die Einwohner Stadtrecht nach Lübecker Vorbild.
Altentreptow, heute eine Kleinstadt mit 6500 Einwohnern, liegt dicht an der Grenze zu Mecklenburg im Tollensetal. Der Ortskern wirkt mit seinem dichten Straßennetz und seiner geschlossenen, meist zweigeschossigen Bebauung historisch gewachsen. Mehrere Stadtbrände haben aber dafür gesorgt, dass von der ursprünglich mittelalterlichen Bausubstanz nur noch ein paar, gleichwohl sehr sehenswerte Reste vorhanden sind:
Von den ehemals drei Stadttoren findet man heute anderthalb Tore: Das früher mehrgeschossige Demminer Tor ist nur noch als eingeschossiger spitzbogiger Durchfahrtsbau mit 4 im 19. Jahrhundert hinzugefügten, turmähnlichen Aufbauten an den Ecken erhalten. Das schöne mittelalterliche Neubrandenburger Tor dagegen erstreckt sich immer noch über mehrere Stockwerke bis zu seinem imposanten Staffelgiebel.
Die auch aus dem Mittelalter stammende Backsteinkirche St. Peter ist besonders aufgrund ihrer wertvollen Innenausstattung - hier seien der spätgotische Schnitzaltar und das Chorgestühl zu erwähnen - ein kultureller Höhepunkt Vorpommerns.

Kreiskrankenhaus
Wollweberstraße 21
17109 Demmin

Tel 03998 438-0
Fax 03998 434222

Zum Rettungsdienstbereich gehörende Rettungswachen

RW Stavenhagen

RW Tützpatz

RW Malchin

RW Loitz

RW Jarmen

RW Altentreptow

RW Demmin

24-h-Besetzung

Mo–Fr: 8–16 Uhr

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

ca. Entfernung aus Demmin

26 km

25 km

32 km

13 km

20 km

33 km

2 km

ca. Fahrtzeit aus Demmin

28 min

29 min

33 min

13 min

22 min

35 min

1070 erwähnt Adam von Bremen in einem Bericht Demmin: »... Von jener Stadt schifft man mit kurzer Fahrt zur Stadt Dymin, welche an der Mündung des Peeneflusses liegt, wo auch die Rhunen wohnen.« Er beschreibt die Handelsstadt Dymin als eine große Stadt. Die erste urkundliche Erwähnung führt ins Jahr 1140. Papst Innocenz II ordnet nach der Missionsreise des Bischof Otto v. Bamberg dem Bistum Cammin (Usedom) als »castra Dimin« zu. Das lübische Stadtrecht wurde Demmin 1236 verliehen. Die Urkunde ist bei einem der vielen Stadtbrände verloren gegangen.

Im Zeitraffer gesehen war Demmin eine heiß umkämpfte Stadt. Franzosen, Schweden und Preußen hatten es über Jahrhunderte auf die Handelsstadt abgesehen. Im 13. und 14. Jahrhundert wurden die Verteidigungsanlagen der Stadt angelegt: eine Stadtmauer, 6 Tore und 27 Pulvertürme, sowie Wälle um die Stadt. Davon sind heute Teile der Stadtmauer, ein Pulverturm und das Luisentor erhalten. Im Deutsch-Französischen Krieg war in Demmin ein Ulanen -Regiment stationiert. Dem Reiterregiment zu Ehren wurde 1924 ein Denkmal errichtet, welches von der Roten Armee 1945 zerstört wurde. 1995 wurde das Denkmal erneut eingeweiht.
1283 trat Demmin dem Hansebund bei, dem die Stadt bis 1607 angehörte. Seit 1992 ist Demmin im Hansebund der Neuzeit vertreten und trägt seit 1994 wieder den Namenszusatz »Hansestadt«. Das historische Speicherensemble im Hafen von Demmin erinnert noch heute an Zeiten des blühenden Hafenumschlags und des Handels.

Die bereits im 13. Jahrhundert erbaute St. Bartholomäi-Kirche ist nach der Zerstörung im Jahr 1676 als gotische Backsteinhallenkirche wieder aufgebaut worden. Dieses unverkennbare Wahrzeichen misst stolze 95,80 Meter Höhe.
Etwas bescheidener nimmt sich die katholische Maria-Rosenkranz-Königin-Kirche dagegen aus.

Ein Besuch der Astronomiestation (Sternwarte) Demmin im ca. 100 Jahre alten Wasserturm lohnt sich auf jeden Fall.

In der Innenstadt sind viele der Bürgerhäuser den letzten Kriegswirren zu Opfer gefallen. Nachdem ein Demminer russische Offiziere zu einem Umtrunk eingeladen hatte und sie dabei vergiftete, rächte sich die Armee. Kaum ein Stein blieb auf dem anderen. Darüber hinaus wurde der größte Massenselbstmord in der deutschen Geschichte in den letzten Kriegstagen des 2. Weltkrieges in Demmin begangen.

In den vergangenen Jahren wurden viele der noch vorhandenen Häuser saniert. Durch eine Lückenbebauung sind ganze Straßenzüge neu entstanden, die sich aber hervorragend ins Stadtbild einfügen. Besonders das historische Rathaus, von dem nichts außer Bildern erhalten waren wird von Gästen bewundert.

Im Demminer Stadtgebiet treffen drei Flüsse, die Trebel, die Tollense und die Peene aufeinander. Sie sollten deshalb nicht ins Grübeln kommen, wenn jemand vom » Dreistromland « spricht. Dieses landschaftliche Kleinod bietet den Gästen Erholung und Entspannung mitten im Grünen.

Demmin ist eine im Umland bekannte Musikstadt! In den fünf Konzerträumen der Stadt, der St. Bartholomaei-Kirche mit etwa 1500 Plätzen, der Maria-Rosenkranz-Königin-Kirche, der Aula der Reuter-Schule, der Aula des Goethe-Gymnasiums und dem Rathaussaal gibt es ganzjährig zahlreiche Musikveranstaltungen. Einen großen Stellenwert im musischen Leben der Region genießen die Musikschulen Demmin und Altentreptow.

Die Hauptbranchen im Demminer Wirtschaftsraum sind Handel, Energieversorgung, Baugewerbe, Maschinenbau, Fischaufzucht und Landwirtschaft. Neben Grund-, Haupt-, Real- und Regionalschulen gibt es Berufs- und Volkshochschulen, Behinderten- und Förderschulen und ein Gymnasium mit Spezial-Musikklassen.

Am Klinkenberg 39
17126 Jarmen

Tel. 0151 40014166

Zum Rettungsdienstbereich gehörende Rettungswachen

RW Stavenhagen

RW Tützpatz

RW Demmin

RW Loitz

RW Malchin

RW Altentreptow

24-h-Besetzung

Mo–Fr: 8–16 Uhr

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

ca. Entfernung aus Jarmen

46 km

39 km

20 km

17 km

52 km

31 km

ca. Fahrtzeit aus Jarmen

50 min

33 min

22 min

25 min

55 min

23 min

Erstmalig wird Jarmen als »Germin« 1269 erwähnt. Der 30jährige Krieg tobte 1630 in Jarmen. Nach Beendigung des Krieges bis 1720 gehörte Jarmen zu Schweden. Zu dem Zeitpunkt lebten ca. 200 Menschen in Jarmen und es gab 33 bebaute Grundstücke.

Die Stadt liegt ebenso wie Demmin und Loitz direkt an der Peene. Bereits im 18. Jahrhundert wurden von der Floßwäsche aus Güter umgeschlagen, im 19. Jahrhundert dann im Hafen. Die Jarmener Peene wurde zunächst mit einer Fähre überquert.

Ab 1863 gab es eine 68 Meter lange Holzbrücke, die beide Peeneufer verband. 1901 führte auch die Kleinbahn über die Peene und wurde zur Verbindung nach Züssow und Greifswald. Die Stadt nimmt Ende des 19. Jahrhunderts und zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Gebäude stehen noch heute als Zeitzeugen eines wirtschaftlichen Booms zur Jahrhundertwende. Der Zweite Weltkrieg hinterlässt kaum Spuren in Jarmen. Die Stadt wurde kampflos an die Rote Armee übergeben. Als Reparationsleistungen an die damalige Sowjetunion wurden die Kleinbahnanlagen abmontiert.

Heute ist Jarmen eine Kleinstadt, die sich nach der Wende gemausert hat. Zu der Peenebrücke, die die Bundesstraße 96 über den Fluss führt, wurde ein zweites gigantisches Brückenbauwerk gebaut.
Die A20 führt jetzt die Urlauber auf dem schnellsten Weg in die Küstenregion. Beliebtes Ausflugsziel der Jarmener ist der Zarrenthiner Kiessee. Hier befindet sich eine Badeanstalt.
Reizvolle Einblicke in die Vielfalt der Botanik bekommen Urlauber in den Peenewiesen und in dem sehr gut erhaltenen Peenetalmoor. Die Peene ist hier ein besonders schützenswertes Rückzugsgebiet für Pflanzen und Tiere.

Landkreis MSP – Ordnungsamt Rettungsdienst
Rettungswache Malchin
Fritz-Reuter-Platz 8
17139 Malchin

Tel 03994 281212
Fax 03994 281230
Email Sekretariat-LK-Demmin@t-online.de

Zum Rettungsdienstbereich gehörende Rettungswachen

RW Stavenhagen

RW Tützpatz

RW Demmin

RW Loitz

RW Jarmen

RW Altentreptow

24-h-Besetzung

Mo–Fr: 8–16 Uhr

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

24-h-Besetzung

ca. Entfernung aus Malchin

12 km

30 km

32,3 km

43,1 km

52,1 km

36,4 km

ca. Fahrtzeit aus Malchin

13 min

32 min

33 min

52 min

55 min

40 min

Die Stadt Malchin, die Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet wurde, liegt im Zentrum der Mecklenburgischen Schweiz. Malchin, eine der ältesten Siedlungsstätten der Region, war einst auch eine der bedeutensten Landstädten Mecklenburg-Vorpommerns. In der Nähe von Malchin gaben sich die ``Von und Zus`` ein Stelldichein.

Das Dorf Remplin war seit 1405 in der Hand der Familie von Hahn, einer der einflussreichsten mecklenburgischen Adelsfamilien.
Der Glanz aus vergangenen Zeiten ist im Ort immer noch sichtbar. Friedrich von Hahn, wissenschaftlich und kulturell sehr interessiert, ließ die erste Sternwarte Mecklenburgs 1792 im Park Remplins bauen.

Ihr solltet nicht versäumen, einen Abstecher zum Malchiner See zu machen. Auf dem Weg um die Südspitze des Malchiner Sees gibt es mit der Burg Schlitz und dem Herrenhaus Basedow gleich zwei der bedeutendsten und schönsten mecklenburgischen Adelsschlösser zu sehen.

Die Stadt Malchin hat aber auch einiges zu bieten. Im alten Malchiner Rathaus tagte fast 300 Jahre lang im wechselnden Turnus mit der Stadt Sternberg der Mecklenburger Landtag.
Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Innenstadt fast komplett zerstört. Es blieb nur noch das Kalensche Tor, das Steintor und der Fangelturm mit Renaissance-Giebel erhalten.

Am Ortseingang steht heute eine Neubausiedlung. Zwar fügt sich die Siedlung nicht gerade harmonisch ins Stadtbild, aber es gibt für Euch dennoch in Malchin viel zu entdecken.

Die Stadt mit ihren 10 000 Einwohnern lädt zu einem historischen Rundgang ein. Die gotische Backsteinbasilika St. Maria und St. Johannis auf dem Marktplatz sind prächtig und beeindruckend zugleich. Die dreischiffige Basilika hat fast die Ausmaße einer Kathedrale.

Viele architektonische Kostbarkeiten hat die Stadt selbst nicht mehr zu bieten. Nur wenige Gebäude haben in der Stadt den zweiten Weltkrieg unbeschadet überstanden.

Die dreischiffige Backsteinbasilika aus dem Jahre 1440 erhielt nach mehr als 100 Jahren den nördlichen Westturm mit aufgesetztem Glockengeschoss. Das Innere der Basilika ist mit seinem 22 Meter hohen Mittelschiff, einem Sterngewölbe und weiten Arkaden beeindruckend.
Schönster Blickfang der Stadtkirche ist der spätgotische Schnitzaltar.

Weitere Kunstschätze sind die Renaissance-Kanzel aus dem 16. Jahrhundert, der barocke Orgelprospekt aus dem 18. Jahrhundert und eine in der Marienkapelle aufgestellte Kreuzigungsgruppe aus dem 15. Jahrhundert.
Zudem kann die Basilika mit einem technischen Highlight aufwarten. Eine Uhr aus dem 16. Jahrhundert ist fast komplett erhalten. Das römische Ziffernblatt ist von Figuren umsäumt, die einen Engel und den Tod darstellen.

Das Malchiner Rathaus war früher Zentrum Mecklenburgs. Dort tagte von 1621 bis 1916 im Wechsel mit der Stadt Sternberg der Mecklenburger Landtag. Das alte Tagungsgebäude wurde abgerissen.

Sehenswert ist auch das Schloss im Dorf Remplin. Herzog Georg von Mecklenburg-Strelitz ließ das Schloss von 1851 bis 52 im großen Stile zu einem der prachtvollsten Schlössern Mecklenburgs umbauen.
1940 brannte jedoch der Großteil des Schlosses bis auf den Nordflügel ab. Übergroß erscheint der alte Schlosspark. Der Besuch des Parkes mit den sieben 200jähigen Lindenalleen ist nicht nur für Spaziergänger ein Genuss.